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Meisterkurse für VIOLINE, VIOLA & CELLO

solistisch

18.07.2021 - 24.07.2021

Dozenten:

David Frühwirth Der in Salzburg geborene Violinist David Frühwirth studierte u. a. am Mozarteum bei Prof. Paul Roczek und Ruggiero Ricci, Prof. Zackar Bron in Lübeck und Pinchas Zukerman in New York. Während seiner Studienzeit genoss er die Arbeit mit den Kammermusik-Pädagogen wie Walter Levin, Isidore Cohen und Jaime Laredo. Er ist mehrfacher Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben und konzertierte in vielen bedeutenden Musikzentren u.a.: Musikverein Wien, Wigmore Hall, Carnegie Hall N.Y., Großes Festspielhaus Salzburg, Herkulessaal München und Mariinsky Concert Hall. Solistisch spielte er mit dem Mozarteum Orchester, Yomiuri Nippon Orchestra, Mariinsky Orchester, Dortmunder Philharmoniker, RSO Berlin, CNSO China, Wiener- und Stuttgarter Kammerorchester und wurde regelmäßig bei Musikfestivals eingeladen u.a.: Salzburger Festspiele, Edinburgh Festival, Richard-Strauss-Tage, Frühlings-Festival und Schleswig-Holstein Musikfestival. Kammermusik ist ein wichtiger Bestandteil seines Weges und so musiziert er regelmäßig mit herausragenden Kollegen und Kolleginnen. Seit 2006 ist er auch 1. Geiger des „Klenze“ Streichquartettes. David Frühwirth durchforstet die Musikliteratur mit großer Begeisterung nach vergessenen Werken und hat somit viele Musikstücke aus der Taufe gehoben. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen (Capriccio, Crystal Records, OEHMS Classics, Hungaroton, EDA und AVIE) bezeugen sein künstlerisches Schaffen und wurden auch ausgezeichnet. Die Förderung von jungen Musikern liegt Univ.-Prof. David Frühwirth besonders am Herzen und so widmet er sich mit Begeisterung der pädagogischen Arbeit. Er gibt seit 20 Jahren zahlreiche Meisterkurse, Fortbildungs-Workshops und Vorträge in Europa, Südamerika und Asien und ist im Vorstand der „Austrian Master Classes“. Er bekam außerdem in London den „Millennium Award“ für Lecture-Recitals an der Menuhin School of Music und der Oxford University verliehen. 2021 wurde er für eine Professur an der Mdw - Universität f. Musik u. darstellende Kunst Wien berufen. David Frühwirth spielt auf einer Violine von „J. B. Vuillaume“ und ist Exklusiv-Partner von Thomastik-Infeld Strings Vienna. Violine

Ute Hasenauer Ute Hasenauerwar Konzertmeisterin im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in München, bei den Bamberger Symphonikern und seit 1999 beim London Philharmonic Orchestra, dort ebenfalls als erste Frau in der Geschichte des Orchesters. 2004 wurde sie zum Vorstandsmitglied von der ESTA (European String Teacher´s Association) gewählt. Im gleichen Jahr folgte sie einem Ruf an die Hochschule für Musik nach Köln. Dort leitet sie das "Pre-College Cologne" Ausbildungszentrum für musikalisch Hochbegabte" Neben dem Instrumentalunterricht im Fach Violine engagiert sie sich in zahlreichen Gremien zur Begabungsforschung und -förderung im Musikbereich. Ute Hasenauer wirkte in zahlreichen Fernsehaufnahmen beim Bayerischen Rundfunk, WDR, 3sat, MDR, SWR, Br-Alpha, Deutsche Welle, RTBF Belgien, Schweizer Fernsehen und bei Radiobeiträgen in WDR5, WDR3, NDR, RBB, BR4 Klassik, SWR, Radio Z und dem Belgischen Rundfunk mit. Seit frühester Kindheit trat sie als Solistin mit Orchester auf und gab zahlreiche Sonatenabende im In- und Ausland u.a. als Mitglied von X-semble für moderne Musik. Ute Hasenauer studierte an den staatlichen Hochschulen für Musik in Essen, Mannheim und Köln bei Prof. V.Gradow, Prof.S.Grawriloff, Prof.W.Marschner und Prof. Y.U.Kim. Sie war Assistentin von Prof.V.Gradow in Essen und Mannheim und Prof.Y.U.Kim in Detmold. In den Jahren 1980 und 1995 wurde sie von renommierten Professoren, wie V.Gradow, A.Markov, R.Ricci, M.Rostal, G.Poulet, H.Krebbers, Y.U.Kim, und I.Stern zur aktiven Teilnahme an Meisterkursen eingeladen. Violine

Wonji Kim-Ozim Wonji Kim-Ozim unterrichtete  von 1996 bis Juni 2003 an der Hochschule für Musik in Wien und Hochschule für Musik in Bern als Assistentin von Prof. Igor Ozim und ist seit Oktober 2003 an der Universität Mozarteum in Salzburg ebenfalls als Assistentin der Meisterklasse von Prof. Igor Ozim tätig wo sie zusätzlich seit Oktober 2007 ihre eigene Vorbereitungsklasse leitet (Pre-College Salzburg / Leopold Mozart Institut Salzburg für Hochbegabte). Im Sommersemester 2011 unterrichtete sie als Gastprofessorin an der Kunstuniversität Graz. Sie ist 1. Preisträgerin mehrerer nationaler Wettbewerbe und ist ebenfalls Preisträgerin des Migros Genossenschafts-Bundes. Sie konzertierte als Solistin mit dem Seoul Symphonie Orchester, dem Berner Symphonie Orchester, dem Radio Symphonie Orchester Moskau unter der Leitung von Vladimir Fedosejev , dem Zürcher Kammerorchester unter der Leitung von Howard Griffiths, dem Ungarischen National Kammerorchester, der Deutschen Kammerakademie Neuss und trat beim Sandor Veress Festival in der Tonhalle Zürich sowie beim Festival "Tous les Violons du Monde" unter dem Patronat von Sir Yehudi Menuhin im Casino Bern auf. Kammermusikalisch trat sie unter anderem im Festival Herbsttöne Salzburg mit dem Gitarristen Eliot Fisk und als Mitglied im Streichquartett (Salzburger Mozartsolisten und andere) um einige zu nennen. Wonji Kim, geboren in Seoul, Südkorea, erhielt ihren ersten Unterricht bei Prof. Li-Song. Von 1989 bis 1991 nahm sie Privatunterricht bei Prof. Max Rostal. Danach studierte sie am Berner Konservatorium in der Solistenklasse von Prof. Igor Ozim, wo sie 1994 das Solistendiplom mit Auszeichnung ablegte. Violine

Sebastian Müller Der aus Deutschland stammende Geiger Sebastian Müller leitet eine der erfolgreichsten Hauptfach- und Jungstudierenden – Violinklassen in Grossbritannien. Zur Zeit lehrt Sebastian Müller an der Guildhall School of Music and Drama (London), dem Royal Northern College of Music, der Chetham’s School of Music (Manchester) und am  Royal Birmingham Conservatoire. Zuvor unterrichtete er am Leeds College of Music (UK), am Institut für musikalisch Hochbegabte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und an den Universitäten Manchester, Chichester und Sheffield (UK). Zu seinen Schülern zählen neben ersten Bundespreisträgern des Wettbewerbes “Jugend Musiziert” in Deutschland auch Gewinner nationaler Wettbewerbe und Empfänger renommierter Stipendien in England. und haben Anstellungen in den grossen Orchestern Europas erhalten. Neben seiner Arbeit mit den Nationalen Jugendorchestern Grossbritanniens und Portugals ist Sebastian Müller  Leiter der Pro Corda Violinkurse in Grossbritannien. Er wird regelmäßig für Meisterkurse in Grossbritannien, Eurpopa, Südamerika und Russland engagiert. Kürzlich reichte er ein Patent ein, welches die komplexe Statik der Geigenhaltung verbessert. Sebastian Mueller erhielt seine geigerische Ausbildung u.a. von P. Zukerman, I. Goldstein, D. Hahn, I. Kertscher, S. Picard und N. Imai. Er studierte zunächst an den Musikhochschulen Berlin (Hanns Eisler), Amsterdam und Hannover, wo er mit der Höchstnote abschloss. Als Gewinner eines Stipendiums wechselte er anschliessend an die Guildhall School of Music and Drama in London. Auf seinen mit Auszeichnung verliehenen Abschluss folgte die Zuerkennung eines Junior Fellowship. Als Solist trat er mit der grossen Konzertliteratur in vielen Ländern in – und ausserhalb Europas in Erscheinung, zuletzt mit den Violinkonzerten von Beethoven, Sibelius, Paganini und Mozart, u.a. mit der Skipton Camerata, dem Nationalorchester Paraguays, dem Leeds College of Music Symphony Orchestra und dem Hochschulorchester Togliatti. Orchestererfahrung sammelte Sebastian Müller u. a. im London Symphony Orchestra, Britten Sinfonia und der Skipton Camerata, deren Konzertmeister er ist. Er ist erster Bundespreisträger des Wettbewerbs "Jugend Musiziert" und des "Ivan Sutton Chamber Music Competition". Er spielt auf einer Geige von S.P. Greiner. Violine

Andreas Pözlberger Andreas Pözlberger leitet seit 1988 eine Violoncello- und Kammermusikklasse an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Als Kammermusiker ist er im O.Ö. David-Trio, George Crumb TRIO, Quartetto Serioso und im Trio Fontaine tätig. Konzertreisen, auch als Solist, führten ihn durch viele europäische Länder, Russland, Asien, USA und Südamerika. Andreas Pözlberger ist Dozent bei den Austrian Master Classes. Er war 30 Jahre Cellist des Tassilo-Quartetts. Andreas Pözlberger erhielt seinen ersten Violoncellounterricht mit fünf Jahren am Brucknerkonservatorium Linz bei Prof. Dr. Karl Picker. Ab dem zwölften Lebensjahr studierte er bei Prof. Wilfried Tachezi am Mozarteum Salzburg. 1986 folgten die künstlerische Diplomprüfung mit Auszeichnung und ein Förderungspreis des Bundesministeriums. Anschließend Studium bei Laszlo Mezö in Budapest. Kammermusikalische Studien absolvierte er bei Jürgen Geise, Sigmund Nissel (Amadeus-Quartett), Dino Asciolla (Quartetto Italiano), Sandor Vegh und Walter Levin (LaSalle Quartett). Cello

Peter Langgartner Peter Langgartner ist Professor für Viola, Kammermusik und Angewandte Musiktheorie an der Universität Mozarteum in Salzburg, war Solobratschist am Teatro La Fenice, Venezia und in der Camerata Academica. Mit dem Pro Arte Quartett konzertierte er auf den meisten großen Konzertpodien der Welt und ist im Programm der BMG mit einer Mozart-Gesamtaufnahme vertreten. Er brachte sämtliche großen Violakonzerte von Telemann, Mozart, Paganini, Hindemith und Feldman in Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, USA, Kanada, Japan zur Aufführung und trat in verschiedenen Kammermusikformationen mit Thomas Zehetmair, Benjamin Schmid, Vladimir Mendelssohn, Alois Brandhofer, Wolfgang Meyer u.v.a auf. Weiters wirkte er in Musikkabaretts und Cross-over-Projekten mit. Er spielte zahlreiche CD-Produktionen bei RCA Red Seal, Arte Nova und Ambitus ein. Viola

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Kursbeginn: 18.07.2021, 18:00 Uhr
Anreise ab: 18.07.2021, 15:00 Uhr
Schlusskonzert: 24.07.2021, 11:00 Uhr
Kursende: 24.07.2021, 14:00 Uhr
Anmeldeschluss: 15.06.2021

 

Präambel

Die Meisterkurse für Violine, Viola und Cello bieten eine gute Gelegenheit, sich eine Woche lang mit international renommierten Pädagogen und Solisten intensiv auf das neue Studienjahr, ein Probespiel, einen Konzertauftritt, einen Wettbewerb oder eine Prüfung vorzubereiten oder einfach ein Programm eigener Wahl zu erarbeiten.
 
Das Schloss Zell an der Pram bietet mit seinen großzügigen Seminarräumen, seinem historischen Ambiente und seiner unvergleichlich ruhigen und romantischen Lage mitten im Oberösterreichischen Innviertel einen außergewöhnlichen Rahmen für intensive Arbeit und künstlerische und berufliche Weiterentwicklung.

Eingeladen sind

Studierende und Jungstudierende von Musikuniversitäten, Musikhochschulen und Konservatorien | fortgeschrittene Schüler von Musikschulen und aus dem Privatunterricht | Berufsmusiker | Instrumentalpädagogen
 
Semiprofessionelle Musiker/Amateure, die bereit sind, sich auf das Arbeiten nach professionellen Gesichtspunkten einzulassen, werden vorerst nur in beschränktem Ausmaß zugelassen. Weitere Plätze können erst nach dem Stichtag 15. Mai nach Maßgabe freier Plätze verbindlich vergeben werden
 
Die Kurse sind offen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Nationen ab 14 Jahren. Ausnahmen vom Mindestalter sind in Absprache mit der Kursleitung möglich
 
Freie Programmwahl aus dem Solo- und Konzertrepertoire | Kurssprachen Deutsch & Englisch 

Folgende Leistungen sind in der Kursgebühr enthalten

Täglich je nach Buchung ca. 40 Minuten bzw. 80 Minuten Einzelunterricht | Korrepetition | alle Klassen sind offen zum Zuhören | fallweise Lectures oder  Kammerorchester | Auftrittstraining | Workshopkonzerte | öffentliches Schlusskonzert bei freiem Eintritt | Benützung der Seminar- und Aufenthaltsräume | Benützung der Tischtennistische und der Sportwiese | Zusatzangebot Shiatsu (gesondert zu buchen) | aktive Teilnehmer erhalten ein Teilnahme-Diplom
 
Die Teilnehmer können auf ihren Zimmern üben, eigene Überräume für Streicher und auswärtige Teilnehmer stehen nicht zur Verfügung!

Wochenplan als pdf

Anmeldeschluss

Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss. Wegen der großen Nachfrage und beschränkter Teilnehmerzahl empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung. Spätere Anmeldungen werden nach Maßgabe freier Plätze gerne angenommen

Schlusskonzert

Das öffentliche Schlusskonzert findet im Freskensaal von Schloss Zell an der Pram statt. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt durch die Dozenten

Freizeitgestaltung

Sportwiese und Mehrzweckhalle stehen für Freizeitaktivitäten wie Tischtennis und Ballspiele zur Verfügung | ein Schwimmbad ist in der Nähe

Empfehlung

Gleich eine zweite Unterrichtseinheit (täglich 80 Minuten Einzelunterricht) und den Ergänzungskurs "Viola für Geiger" dazu buchen!