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Annelie Gahl | Violine

Annelie Gahl
Universität Mozarteum Salzburg
Annelie Gahl

Annelie Gahl ist Trägerin des Anton-Bruckner-Preises der Wiener Symphoniker; sie lebt als freischaffende Geigerin in Wien; das Violinspiel begann sie an der Hochschule Mozarteum bei Paul Roczek, und schloss ihre Studien 1991 an der Wiener Musikhochschule bei Ernst Kovacic ab. Danach ermöglichte ihr ein Stipendium der Alban Berg Stiftung einen Studienaufenthalt an der Northern Illinois University bei Shmuel Ashkenasi.  1995-2008 war sie Mitglied der Camerata Salzburg, 1995 begann auch ihre regelmäßige Mitwirkung im Concentus Musicus, dem Orchester Nikolaus Harnoncourts. Von 2000-2003 arbeitete sie als Stimmführerin und Konzertmeisterin in der Wiener Akademie;  im Klangforum Wien ist sie regelmässig zu Gast; Solistische Auftritte tätigte sie mit der Salzburger Kammerphilharmonie und der Camerata Salzburg u.a. im Linzer Brucknerhaus und im Wiener Musikverein , sowie bei Festivals, wie Wien Modern, Osterfestival Hall, Festwochen Gmunden, Styriarte, Klangspuren Schwaz, in der Philharmonie Luxembourgh, etc; Lehrverpflichtungen an einer Wiener Musikschule sowie an der Universität Mozarteum in Salzburg runden ihre vielseitige Tätigkeit ab; ihre erste Solo Cd  „innaron“ (erschienen 2005 bei Extraplatte) rief medial grosse Begeisterung hervor. Sie beinhaltet Werke von H.I.F. Biber , sowie zeitgenössischer österreichischer Komponisten; im Sommer 2009 leitete sie das Barockorchester „Capella Triumphans“ bei den Salzburger Festspielen ; ihre Einspielung der Six melodies und Thirteen Harmonies von John Cage, gemeinsam mit dem Komponisten Klaus Lang, erschien 2010 bei col-legno, und wurde umgehend mit dem Pasticcio Preis des ORF ausgezeichnet; mit besonderem Interesse widmet sie sich  der Kammermusik, in den letzten Jahren schwerpunktmässig  im Bereich der „Neuen" und „Alten" Musik, was zahlreiche Aufnahmen dokumentieren. Sie befasst sich auch intensiv mit Improvisation , dies u.a. als musikalische Partnerin des Tänzers Mario Mattiazzo, mit dem sie mehrere Produktionen im Wiener Schauspielhaus und im Odeon erarbeitete.